Starker Auftritt des ADAC Württemberg bei der i-Mobility-Rallye: Das komplette Vorstandsteam, Club-Syndikus und Geschäftsführerin Astrid von Soosten waren bei der Elektro-Rallye durch die Region südlich von Stuttgart am Start. In Zweierteams bewiesen sie Fahrgeschick, Orientierungssinn und Zeitgefühl bei den Aufgaben, die zu meistern waren. Die ADAC Teams waren dabei mit drei reinen Elektrofahrzeugen und zwei Plug-in-Hybriden unterwegs, die zum offiziellen Fuhrpark des ADAC Württemberg gehören und von den Mitarbeitern genutzt werden. Mittelfristig sollen alle Fahrzeuge auf alternative Antriebe umgestellt werden.

 

ADAC Württemberg i-Mobility-Rallye

(Foto: Sebastian Zintel)

„Die Rallye macht allen viel Spaß und es gibt keinen internen Konkurrenzkampf“, sagte ADAC Technikvorstand Thomas Kassner beim Mittagstopp hoch über Reutlingen. Am dortigen Hotel Achalm hatte der ADAC Württemberg auch seinen Prüftruck aufgebaut, der zugleich über eine Ladestation für Elektroautos verfügt, die mit Sonnenkraft betrieben wird. Die mobile Prüfstation galt deswegen bei ihrer Vorstellung vor zwei Jahren als Weltneuheit und ist einer von vielen Statements des ADAC Württemberg pro Elektroautos. „Alternative Antriebe sind eine gute Sache und wir wollen und müssen das fördern“, erklärte Kassner. Deswegen hat man sich auch entschieden, bei der zweiten Auflage der Rallye, die von der Zeitschrift „auto, motor und sport“ ins Leben gerufen wurde, als starker Partner aufzutreten. Der Prüftruck, der mit einer zusätzlichen Ladesäule ausgestattet wurde, stellte sich als großer Gewinn und zentraler Anlaufpunkt heraus.

Ladestation für alle Teilnehmer am mobilen Prüftruck des ADAC Württemberg

Ladestation für alle Teilnehmer am mobilen Prüftruck des ADAC Württemberg (Foto: Christian Schreiber)

Bei der Premiere im Jahr 2016 war es während der Mittagspause zu Engpässen gekommen, weil nicht genügend Strom-Tankstellen zur Verfügung standen. Diesmal hingen bis zu drei Elektrofahrzeuge gleichzeitig an den Steckdosen des ADAC Württemberg. Währenddessen erklärten Reiner Spindler und Fred Meyer, die im Auftrag des ADAC mit dem Prüftruck durch Württemberg touren, vielen Interessierten die Abläufe im Inneren der mobilen Prüfstation und die Technik des Ladeprinzips. Direkt daneben absolvierten alle 40 Teilnehmer-Teams die entsprechende Rallye-Prüfung, bei der es galt, einen Stromkreis richtig zu schalten. Mit fünf Fahrzeugen und zehn Teilnehmern war der ADAC Württemberg stärkstes Team im Fahrerfeld. „Wir zeigen Flagge“, sagte Dieter Roßkopf, Vorsitzender des ADAC Württemberg. „Es war nicht schwierig die Kollegen zu begeistern, hier mitzufahren.“ Gut 120 Kilometer legten die Teams zurück. Die Strecke führte von der Messe Stuttgart über die Schwäbische Alb bis zum südlichsten Punkt nach Lichtenstein (Landkreis Reutlingen) und wieder zurück.

Die Ergebnisliste der Rallye ist unter der Adresse www.event.motorpresse.de oder per Direktlink abrufbar.