Ganz wie man es bereits von der Veranstaltung kennt, ging auch die Pressekonferenz zum 35. ADAC Supercross Stuttgart, locker und informativ über die Bühne. Am 26. Oktober kamen viele Vertreter der regionalen und überregionalen Presse, Supercross-Experten und ausgewählte Fahrer aus den Klassen SX1 und SX2 zusammen, um sich über das in Kürze stattfindende Event auszutauschen. Sowohl die Zuschauer, als auch die Fahrer können sich dieses Jahr auf einiges gefasst machen. Mehr Runden, neue Disziplinen und viele harte Rock-Töne machen das Motocross- Indoorspektakel in der Stuttgarter Schleyer-Halle, am 10. Und 11. November, zu einem einmaligen Erlebnis.

„Die Strecke ist jedes Jahr neu, die Erde aber bleibt gleich, denn sie muss nur alle zehn Jahre ausgetauscht werden“, erklärt Ilona Übelhör gleich zu Beginn der Pressekonferenz. Sie ist die Organisationsleiterin und weiß, was bei den Zuschauern am besten ankommt. Wie zum Beispiel die bewährte Einteilung der Veranstaltung in drei Rubriken: Zuerst das Opening, dann die SX-Rennen und zum Schluss die Freestyle Show. Neu beim Opening ist dieses Jahr die Begleitung durch die Rockband Moby Dick, die auch in den Pausen ordentlich einheizen soll. Doch nicht nur die Musik sorgt für ein Mehr an Unterhaltung. Spannend wird es, wenn sich die sechs besten Fahrer in sogenannten Bar2Bar-Rennen die Stirn bieten. „Sie sind für die Zuschauer äußerst attraktiv, je zwei Fahrer kämpfen auf einer Kurzstrecke um den Sieg“, erläutert Ilona Übelhör. Für die Piloten sorgt die extrem kurze Strecke von eineinhalb Runden für besonders viel Druck. „Der kleinste Fehler führt dazu, dass alle Siegchancen dahin sind“, schildert der SX1-Starter Moritz Schittenhelm aus Urbach die Herausforderung, die ihren Ursprung in Amerika hat. Der Start bei so einem Rennen kann oft schon über den Sieg entscheiden. Ob die kurzen Strecken der Bar2Bar-Rennen oder die strengen Auswahlkriterien in den Vorrunden nicht ein wenig unfair für die weit hergereisten Piloten sind? Das findet Sylvia Kosak, Vertreterin vom Kosak-Racing Team, jedenfalls nicht: „That’s Racing und der Schnellere gewinnt“.

In den Augen von Ilona Übelhör ist die Nachwuchsarbeit beim ADAC Supercross Stuttgart ein weiterer wesentlicher Aspekt, den man nicht missachten sollte: „Deutschland bietet leider nicht wirklich viele Möglichkeiten für Supercross, darum ist die Philosophie ganz klar, den Nachwuchs in das Rennprogramm miteinzubauen“. Auch der SX2-Starter, Ruben Schmid, ist einst in der Nachwuchsklasse SX4 (9 bis 12-Jährige) gefahren und teilt mit, wie besonders es ist beim Supercross teilnehmen zu dürfen.

Die Freestyle-Show sorgt mit waghalsigen Sprüngen immer für eine unvergleichliche Stimmung und auch dieses Jahr haben die fünf Flugkünstler Alex Porsing, Christian Kleiner, Davide Rossi, Nicolas Texier und Romain Izzo vielversprechende Tricks auf Lager.

 

Info: Karten für das 35. ADAC Supercross gibt es online über www.supercross-stuttgart.de, in den ADAC Geschäftsstellen sowie unter der Hotline (0711-2800-136). Eintrittspreise: Jugendtickets (bis einschließlich Jahrgang 2003) 19 bis 25 Euro; Karten für Erwachsene 35 bis 49 Euro.

Hier geht’s zum aktuellen Trailer des ADAC Supercross Stuttgart.