Es geht wieder los: Die Stauberater des ADAC Württemberg starten durch und sind bis zum Ende der Sommerferien auf den württembergischen Autobahnabschnitten unterwegs. Arbeit gibt es genug. Doch die Anzahl der Staus könnte im Vergleich zu den Vorjahren etwas geringer ausfallen. Grund dafür sind weniger Baustellen im Vergleich zu den Vorjahren. Allerdings warnt der ADAC Württemberg vor zu viel Optimismus. „Nach wie vor sind die Fernstraßen in Baden-Württemberg hochbelastet“, betont Volker Zahn, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt, „speziell die A8-Abschnitte zwischen Hohenstadt/Merklingen sowie Esslingen/Wendlingen und auf der A6 zwischen Dinkelsbühl/Fichtenau und Virngrundtunnel sind wegen Baustellen staugefährdet.“

Das Stauberaterteam des ADAC Württemberg wirbt mit einem Westenaufdruck für das Bilden einer Rettungsgasse. Immer wieder müssen die Helfer nämlich feststellen, dass die Gasse gar nicht oder nur unzureichend gebildet wird. Zu den Kernaufgaben von Bernd Mikula (Hochdorf/Kreis Esslingen), Uwe Richarz (Zaberfeld), Joachim Baumhauer (Kuchen) und Dieter Mäurer (Stuttgart) gehört es, Autofahrern Auskunft darüber zu geben, wie lange ein Stau ist und ob es sich lohnt, diesen zu umfahren.

Die ersten langen Staus erwartet der ADAC Württemberg am Freitag vor Pfingsten –  statistisch gesehen einer der stauträchtigsten Tage im Jahr überhaupt. Am Pfingstsamstag rechnet der Club mit vollen Straßen vom Vormittag bis in den frühen Nachmittag hinein. Etwas entspannter könnten Reisende am Pfingstsonntag starten. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass meist störungsfreie Fahrt auf den Fernrouten herrscht. „Am Pfingstmontag und auch noch am Dienstag ist jeweils am Nachmittag wieder mit sehr lebhaftem Heimreiseverkehr und mehr Staus zu rechnen“, unterstreicht Volker Zahn.

Zur Erleichterung des Pfingstreiseverkehrs dürfen am Pfingstsonntag, 20. Mai (0 Uhr bis 22 Uhr) sowie am Pfingstmontag, 21. Mai (0 Uhr bis 22 Uhr) Lkw über 7,5 Tonnen auf dem gesamten deutschen Straßennetz nicht fahren. Weil Pfingsten auch in anderen europäischen Ländern gefeiert wird, gelten dort mitunter zusätzliche Fahrverbote für schwere Brummis.