Das ADAC Jugend-Fahrradturnier, bei dem rund 4.500 Kinder und Jugendliche jährlich in Württemberg an den Start gehen, ist ein Dauerbrenner. Es hat seine Anfänge bereits vor über 40 Jahren. Das Ziel der Veranstaltung für Jungen und Mädchen zwischen 7 und 15 Jahren ist, sie auf spielerische Art und Weise für die Verkehrsregeln und Gefahrensituationen im Alltag fit zu machen. Die Teilnehmer müssen mit ihren Fahrrädern einen Parcours bewältigen, der höchste Konzentration abverlangt. Unter den Augen von Punktrichtern steuern sie auf einer rund 200 Meter langen Strecke acht Stationen (Anfahren, Spurbrett, 2x Kreisel, S-Gasse, Spurwechsel, Slalom, Bremstest) an und sollen beweisen, dass sie fehlerfrei und sicher Rad fahren können.

Auch der sportliche Wettkampf stellt einen Anreiz für die jungen Verkehrsteilnehmer dar, um möglichst gut beim Fahrradturnier abzuschneiden: Die Besten der Vorläufe fahren zu der württembergischen Meisterschaft, die im Herbst stattfindet.

Die Qualifikationswettbewerbe gehen überwiegend an Schulen und auf Vereinsgeländen über die Bühne. Wo bisher lange Aufbauzeiten, weiße Farbe um die Parcours-Abgrenzungen auf den Boden zu pinseln und eine große Platzfläche notwendig waren, um ein ADAC Jugend-Fahrradturnier auszurichten, wurde der Parcours jetzt so vereinfacht, dass alle Ortsclubs an dem Turnier teilnehmen können: die Aufbauzeit wurde durch geschickte Schablonen beschleunigt und die benötigte Fläche reduziert. „In 20 Minuten ist jetzt alles aufgebaut“, sagt der Ortsclub-Vorsitzende Jürgen Klenk vom MSC Frickenhofer Höhe, der bereits seit mehreren Jahren Turniere ausrichtet. Er hält einen ADAC Flyer in der Hand, auf dem alle Strecken, Schikanen und Aufgaben exakt eingezeichnet sind. Die wichtigsten Neuerungen: der Achter-Parcours wurde durch eine S-Gasse ersetzt, das Schrägbrett aus dem Programm genommen und der Slalom inhaltlich stärker auf den Fokus des Turniers ausgerichtet.

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