Auch 2018 bringt für Autofahrer zahlreiche Neuerungen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkte:

  • Seit dem 1. Januar muss der Abgastest bei der Hauptuntersuchung wieder direkt am Auspuff durchgeführt werden. Folge: höhere Kosten für Autofahrer.
  • Apropos: Wenn Sie eine grüne Plakette auf dem Kennzeichen haben, müssen sie 2018 zur Hauptuntersuchung.
  • Ein Überraschungspaket sind mittlerweile auch die Typ- und Regionalklassen der Autoversicherungen. Wieder gibt’s Änderungen – für einige Halter wird’s teurer, für andere günstiger.
  • Crashtest: Um die Höchstbewertung von fünf Sternen zu bekommen, müssen Autos jetzt zwingend einen Notbrems- und Spurassistenten haben.
  • Wichtig im Winter: Neue Winterreifen (Herstellungsdatum ab 2018) müssen das Alpine-Symbol tragen. „Alte“ M+S-Reifen ohne Schneeflockenzeichen darf man aber noch bis zum 30. September 2024 verwenden.
  • Die Euro-4-Norm (geringerer Schadstoffausstoß, Haltbarkeit von Katalysatoren) gilt jetzt auch für Fahrzeuge bis 45 Stundenkilometer mit zwei, drei und vier Rädern wie Mofas, Mopeds, Trikes, Quads und Microcars.

 

Was kommt sonst noch in 2018?

  • Februar: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt über Fahrverbote für alte Diesel. Zwar geht es zunächst „nur“ um Autos in der Düsseldorfer Altstadt. Die Entscheidung dürfte aber wegweisend für andere Großstädte wie Stuttgart sein.
  • April: Alle Neuwagen müssen mit dem automatischen, europaweiten Notruf eCall ausgestattet sein. Die Fahrzeuge erkennen einen eigenen schweren Unfall und lösen einen Notruf aus.
  • Juli: Aktuell gilt die Lkw-Maut nur auf Autobahnen und bestimmten Bundesstraßen (2300 Kilometer). Ab 1. Juli müssen Brummi-Fahrer auf fast allen Bundesstraßen blechen (39000 Kilometer).
  • September: Für neue Autos mit Typzulassung ab 1. September dürfte die Kfz-Steuer kräftig steigen. Hintergrund: Das Messverfahren für Verbrauch und Schadstoffausstoß wird genauer – zum Nachteil für Autofahrer.