Spätestens, wenn die Temperaturen im Sommer die 30 Grad-Marke überschreiten, wird es auch im Auto sehr heiß. Das kann nicht nur unangenehm sein, sondern auch äußerst gefährlich: Das Unfallrisiko steigt und es drohen gesundheitliche Probleme. Wir geben Tipps, wie sich die Hitze-Risiken minimieren lassen.

1. Kräftig durchlüften

Vor der Fahrt alle Türen und (falls vorhanden) das Schiebedach öffnen, sodass der Großteil der heißen Luft entweichen kann. Die Lüftung auf die höchste Stufe stellen. Auf Kurzstrecken ist es sinnvoll, komplett auf die Klimaanlage zu verzichten und stattdessen die Fenster zu öffnen. Bei längeren Fahrten ist es zumindest während der ersten Minuten ratsam, die Fenster zu öffnen, bevor man die Klimaanlage einschaltet.

2. Klimaanlage richtig einstellen

Wer die Temperatur im Auto zu stark herunterkühlt, kann Kreislaufprobleme bekommen. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte deshalb nicht größer als sechs Grad sein. Die Lüftungsdüsen nicht direkt auf den Körper richten, sonst besteht erhöhte Erkältungsgefahr. Die Klimaanlage ein paar Minuten vor Erreichen des Fahrtziels ausschalten und nur die Lüftung weiterlaufen lassen, damit Kondenswasser verdunstet und sich keine übelriechenden Bakterien und Pilze bilden können.

3. Mittagshitze meiden

Längere Autofahrten lieber in den Morgen- oder Abendstunden antreten. Während der größten Mittagshitze zwischen 12 und 15 Uhr ist eine Pause im Schatten sinnvoll.

4. Im Schatten parken

Wer sein Auto abstellt, sollte nach Möglichkeit im Schatten parken. Vor allem aber gilt: Niemals Kinder und Tiere im Fahrzeug zurücklassen! Die Temperaturen im Wageninnern steigen schon bei einer Außentemperatur von 28 Grad nach 30 Minuten auf etwa 50 Grad an. Für Lebewesen wird das Auto bei so einer Hitze zur tödlichen Falle.