Endlich ist Platz. Und Ordnung. Zwei Dinge, nach denen der MSC Gerstetten seit Jahren strebte. Mit der neuen Halle, die abgesehen von Kleinigkeiten seit Ende 2016 fertig ist, erfüllen sich die beiden Wünsche. Anhänger, Startmaschinen, Absperrungen, Schilder, Kilometer an Kabel, Werkzeuge und sogar die Bauteile eines Bierzelts haben nun einen festen Platz und einen gemeinsamen Raum. Vorbei die Zeiten, in denen man sich durch gefüllte Garagen und Container wühlen musste. Vergangenheit, dass Mitglieder MSC-Equipment zuhause lagerten und sich Material sogar rund ums Clubhaus ansammelte.

„Wir haben Paletten voll Zeug und wollten schon lange eine Halle bauen“, sagt Jörg Otterstätter, Vorsitzender des MSC Gerstetten. 2013 stellte der MSC dann eine Bauvoranfrage an das zuständige Landratsamt Heidenheim, das allerdings Auflagen machte, die das Projekt verteuerten: darunter eine Dachbegrünung und die „Anpflanzung von heimischen Gehölzen“. Schließlich liegt das MSC-Gelände in einem Landschaftsschutzgebiet, die Halle grenzt direkt an. Bis die endgültige Baugenehmigung in den MSC-Briefkasten flatterte, vergingen drei Jahre. Parallel hatte der Ortsclub in Zusammenarbeit mit der Abteilung Jugend, Sport & Ortsclubs des ADAC Württemberg einen Förder-Antrag gestellt.

„Die Sportstättenförderung des ADAC ist ein bisschen Arbeit, aber es lohnt sich“, sagt Jörg Otterstätter. Er muss abschließend noch eine Rechnungs-Aufstellung und eine Übersicht über die von Mitgliedern geleisteten Arbeitsstunden übermitteln. „Aber dann kriegen wir den im Vorfeld genehmigten Zuschuss.“ Dank der Unterstützung des ADAC Württemberg und des ADAC e.V. können über 50 Prozent der Gesamtkosten abgedeckt werden.