Der MSC Ludwigsburg hatte bei der dritten „Tour und Spaß“ im Zabergäu großes Glück mit dem Wetter. Zwar schickte der Herbst im ersten Drittel des Monats September oft herbstliche Vorboten in Form von Wind und Regen, doch pünktlich am 10. September blieb es trocken. Sogar die Sonne zeigte sich. 125 Kilometer Ausfahrt durch das Zabergäu standen auf dem Programm, unterbrochen von Stopps an  markanten und attraktiven Örtlichkeiten. Treffpunkt für die 15 MSC-Sternfahrer war Tammerfeld. Bereits das erste Ziel war von der hochkarätigen Sorte: das Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, eine ehemalige Zisterzienserabtei und die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Hier sind alle Stilrichtungen und Entwicklungsstufen von der Romanik bis zur Spätgotik vertreten. Ein kleiner Rundgang im Klosterhof mit Besichtigung des Krämermarktes und einem guten, gemeinsamen Frühstück stärkte die Sternfahrer. „Den schönen Fahrzeugen, teils Oldtimer, wurde dabei auch eine angemessene Fahrpause gegönnt“, erläutert Clubvorsitzender Peter Hilcher.

Durch das zauberhafte Zabergäu (Foto: MSC Ludwigsburg)

Durch das zauberhafte Zabergäu (Foto: MSC Ludwigsburg)

Über kurvenreiche, landschaftlich sehr idyllische Sträßchen, durch verträumte Ortschaften sowie blühende Weinlandschaften führte die Strecke zum Aussichtspunkt „Hörnle“, von dem aus das komplette Zabergäu bis hin zum Stuttgarter Fernsehturm zu überblicken ist. Nach einem gemütlichen Mittagessen steuerten die Fahrer den Endpunkt Bönnigheim an. Peter Hilcher, selbst Bönnigheimer, hatte es durch Gespräche mit der Stadt möglich gemacht, dass sich die MSC´ler  im Vorhof des historischen Schlosses in Bönnigheim zur Fotosession aufreihen konnten. Ein kleiner historischer Abriss zu Bönnigheim und der Vinothek-Besuch rundeten das Tagesprogramm ab.