2018 haben der ADAC und seine regionalen Mobilitätspartner im Bereich Württemberg 304.078 Einsätze absolviert. Spitzentag war dabei der 26. Februar mit rund 2.900 Hilfeleistungen. Insgesamt ging das Pannenaufkommen im vergangenen Jahr im Württembergischen um rund vier Prozent zurück. Ein Grund dafür war der milde Januar, als die Pannensumme in Württemberg deutlich unter früheren Wintereinsatzzahlen lag.

Im gesamten Bundesland Baden-Württemberg verzeichnete der Club im vergangenen Jahr 503.563 Einsätze, 2017 waren es 523.492. Für die Straßenwacht im Land sind 216 Fahrer unterwegs. Bundesweit starteten die Pannenhelfer zu rund vier Millionen Pannenhilfeeinsätzen.

Als besonders störanfällig erwiesen sich erneut Batterien. Sie waren Ursache für rund 42 Prozent aller Pannen. In rund 19 Prozent der Fälle wurden die Gelben Engel wegen Problemen mit dem Motor gerufen. Dritthäufigster Grund mit 14 Prozent: Pannen bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder dem Antrieb. Aber nicht immer, wenn der ADAC um Hilfe gebeten wurde, lag es an einem Fahrzeugdefekt: Die Straßenwacht half auch Autofahrern, die sich aus ihrem Fahrzeug ausgesperrt oder den Tank leergefahren hatten.

Die Batterie lag erneut ganz vorne bei den häufigsten Pannenursachen.

Die Batterie lag erneut ganz vorne bei den häufigsten Pannenursachen.

Die Batterie bleibt auch deswegen Spitzenreiter bei den Pannenursachen, da die Autos in Deutschland immer älter werden. Laut statistischem Bundesamt ist das Durchschnittsalter 2018 auf 9,4 Jahre angestiegen. Darüber hinaus leidet die Batterie gerade bei Kurzstrecken besonders. Bei längeren Kälteperioden sollten Autofahrer daher starke Stromverbraucher wie Heckscheibenheizungen bei freier Sicht schnell wieder ausschalten. Wenn die Batterie bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt den Anlasser nur noch müde durchdreht, dann sollte sie unbedingt geprüft und, falls nötig, rechtzeitig ersetzt werden.