Kartfahrer Luca Maisch (Foto: ADAC Stiftung Sport)

Kartfahrer Luca Maisch (Foto: ADAC Stiftung Sport)

Wer: Luca Maisch, 14 Jahre alt, MSC „Ipf“ Bopfingen e.V. im ADAC

Status: Schüler (Realschule), ADAC Kart Masters, aktuell: Rang 2

Ziel: Top 3

Saison-Höhepunkt:  WM-Lauf England (20.9. – 24.9.)

Den Saisonverlauf hatte sich Kartfahrer Luca Maisch eigentlich anders vorgestellt. Es geht jetzt gar nicht um seine Platzierungen, damit ist der Schüler vollauf zufrieden. Aber er hat sich im Juni entschieden das Junioren-Level zu verlassen und bei den Senioren mitzufahren. Seither sind die Gegner nun nicht mehr jünger als der 14-Jährige, sondern durchgängig älter. „Ich hatte ziemliche Nachteile wegen meiner Größe, mehr Luftwiderstand als die anderen, deswegen der Wechsel.“  Umso mehr können sich seine Ergebnisse sehen lassen. Als Rookie liegt er in der ADAC Kart Masters vor dem letzten Wettkampf-Wochenende Ende September, Anfang Oktober in Wackersdorf mit knappem Rückstand auf Platz zwei. „Ich kann noch Erster werden. Es lief richtig gut, ich bin selbst überrascht.“ Auch bei der Deutschen Kart Meisterschaft schaffte er es zwei Mal aufs Podium. Lediglich in der EM-Rennserie hatte er von Anfang an einen Nachteil, weil er durch seinen Wechsel im Frühsommer nur zwei von fünf Wochenenden mitfahren konnten. Doch der Höhepunkt steht nun unmittelbar bevor: die Weltmeisterschaft ab 20. September auf dem PFI Circuit im englischen Brandon. 100 Fahrer gehen an den Start, 34 kommen ins Finale. „Da will ich dabei sein“, sagt Maisch, der die weiten Reisen, meist ohne Eltern, mittlerweile gewohnt ist. Auch nach England geht er nur mit Teamchef, Mechaniker und seinem TB Racing Team. Einen vorderen Platz hat sich der 14-Jährige (noch) nicht vorgenommen. „Ich will mich nicht zu sehr unter Druck setzen.“ Schließlich ist Luca Maisch noch ein Rookie…

Die Besten im Südwesten: Fünf Nachwuchssportler des ADAC Württemberg haben in dieser Saison den Sprung in die ADAC Stiftung Sport geschafft, zu der aktuell 33 Fahrer aus ganz Deutschland gehören. Eine beachtliche Quote und Grund genug, die jungen württembergischen Talente hier im Blog in loser Folge näher vorzustellen.