17 Jahre war Michael Treuter beim ADAC Württemberg, davon 16 Jahre als Abteilungsleiter. Nun hat er sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. An seine Stelle als Leiter der Abteilung „Mitgliedschaft und Vertrieb“ tritt Michael Sommer. Wir haben ihn gebeten, zu erklären, was seine Abteilung leistet und was ihn antreibt.

Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere am ADAC?

Michael Sommer: Der ADAC ist Mobilitätsdienstleister und rund um die Uhr bei allen Fragen zur Mobilität für seine Mitglieder da. Das finde ich nicht erst seit meinem Start beim ADAC beeindruckend und reizt mich insbesondere auch jetzt an meiner Arbeit. Das umfangreiche Leistungsspektrum erstreckt sich von der weltweiten Pannenhilfe, dem Krankenrücktransport bei Auslandsreisen oder dem Rundum-Sorglos-Service bei der nächsten Reiseplanung und –buchung. Sie sehen, wir sind in allen Mobilitätsfragen für unsere Mitglieder da. Besonders schön sind für alle Mitarbeiter natürlich die Momente, wenn uns unsere Mitglieder Dankbarkeit entgegen bringen, weil wir Ihnen aus einer misslichen Lage geholfen haben oder sie dank unserer guten Beratung im Reisebüro von ihrer Traumreise zurückgekehrt sind.

Wofür Mitgliedschaft im Abteilungsnamen steht, kann man sich nun vorstellen. Aber was zählt noch zu Ihrem Aufgabenbereich? Wofür steht Vertrieb?

Sommer: Wir sind dafür verantwortlich, dass Mitglieder und Interessenten sowohl in den Geschäftsstellen als auch im Telefonservice bestmöglich zu den Leistungen beraten werden. Darunter fallen neben den angedeuteten Mitglieds-Leistungen auch die umfassenden Angebote in den Reisebüros, die ADAC Versicherungs- und Finanzprodukte sowie unser Warensortiment. Die Abteilung umfasst gut 170 Mitarbeiter, dazu zählen auch jene in unseren 14 Geschäftsstellen.

Um genau diese zu betreuen sind Sie viel mit dem Auto unterwegs. Der zunehmende Verkehr ist eine Belastung für viele. Was können wir alle tun, damit es entspannter und ruhiger auf den Straßen zugeht?

Sommer: Ja, ich bin viel mit dem Auto unterwegs und selbstverständlich freut man sich nicht über den teils sehr dichten Verkehr in Württemberg. Allerdings habe ich schon an mir selbst gemerkt, dass Stress häufig dann entsteht, wenn die Zeitplanung nicht passt. In der Rush-Hour in 25 Minuten von Stuttgart Mitte nach Sindelfingen zu fahren ist eben nicht möglich. Ich versuche die Fahrten gut einzuplanen, aber auch zu hinterfragen ob eine Fahrt notwendig ist und ob statt Auto nicht ein anderes Verkehrsmittel infrage kommt.

Sie und Ihre Mitarbeiter sind nah an den Mitgliedern dran, beraten am Telefon, auf Messen, in den Geschäftsstellen. Was liegt den Mitgliedern am Herzen?

Sommer: Der enge Kontakt ist das Schönste an unserer Aufgabe. Die Anliegen sind so vielseitig wie unsere Kernthemen Mobilität, Reisen und Verkehr. Wir kümmern uns vertrauenswürdig, kompetent, und freundlich um jede Anfrage und versuchen, jeden Kundenwunsch zu erfüllen, wenn es um unsere eigenen Produkte geht. Manchmal wollen die Leute aber auch eine Auskunft, ob diese oder jene Straße noch gesperrt ist. Und natürlich sind wir auch als Ratgeber gefragt. Da versuchen wir, eine Art Verbraucherschutz zu leisten.