Mehr Reichweite, mehr Platz und noch leiser als die Vorgängermaschine: Seit 28. Mai 2018 ist der neue Rettungshubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung am Bundeswehrkrankenhaus Ulm offiziell im Dienst. „Die ADAC Luftrettung ist froh, in Ulm einen starken und zuverlässigen Partner wie die Bundeswehr an der Seite zu haben“, sagte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, bei der Feierstunde am Hangar und bedankte sich für die „langjährige, erfolgreiche und beispielhafte Kooperation“. Die zivil-militärische Zusammenarbeit besteht seit 15 Jahren. Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann, Chefarzt und Kommandeur des Bundeswehrkrankenhauses Ulm wies auf die neuen Möglichkeiten der Maschine hin: „Mit dem neuen, modernen Hubschrauber können wir die Bevölkerung in der Region gemeinsam noch effektiver notfallmedizinisch versorgen.“ Mit dem Hubschrauberwechsel in Ulm ist der jüngste Flottenwechsel der ADAC Luftrettung abgeschlossen. 17 ältere Helikopter wurden durch hochmoderne H135 und H145 ersetzt.

Pilot Marc Rothenhäusler (Mitte) erklärte den Journalisten den neuen Helikopter.

Pilot Marc Rothenhäusler erklärte den Journalisten den neuen Helikopter.

Der neue Rettungshubschrauber startet weiterhin unter dem Namen „Christoph 22“. Einsatzgebiete sind schwerpunktmäßig die Region Ulm/Neu-Ulm, die Schwäbische Alb sowie Teile von Oberschwaben und Bayerisch-Schwaben. Die neue Airbus Helicopters H145 hat noch weitere Vorteile für Patienten, Crew und Umwelt. So bietet der ummantelte Heckrotor erhöhte Sicherheit für Passagiere und Einsatzkräfte. In dem hochmodernen Cockpit ist ein optimiertes Navigationssystem installiert. Neue medizinische Ausstattung und mehr Platz für Equipment sind weitere Pluspunkte

„Die ADAC Luftrettung ist froh in Ulm einen starken und zuverlässigen Partner wie die Bundeswehr an der Seite zu haben“, sagte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung.

„Die ADAC Luftrettung ist froh in Ulm einen starken und zuverlässigen Partner wie die Bundeswehr an der Seite zu haben“, sagte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung.

An der Luftrettungsstation Ulm wurden im vergangenen Jahr 1.629 Einsätze geflogen, in rund 53 Prozent der Fälle handelte es sich dabei um internistische Notfälle. Verkehrsunfälle (13 Prozent), neurologische Notfälle und häusliche Unfälle (beide acht Prozent) sind weitere Anforderungsgründe. Jeweils in sechs Prozent der Einsätze wurden die Luftretter wegen Kindernotfällen sowie Arbeits- oder Schulunfällen gerufen. Seit fast 47 Jahren startet der Ulmer Rettungshubschrauber mit einer medizinischen Besatzung des Bundeswehrkrankenhauses, seit 2003 stellt die ADAC Luftrettung gGmbH Hubschrauber und Piloten. Seit Beginn der Luftrettung in Ulm wurden fast 40.000 Patienten versorgt.