Der Winter bedeutet nicht nur für viele Menschen Leidenszeit, sondern auch für Autos. Die mögen nämlich auch keine kalten Temperaturen. „Wenn das Thermometer in den Keller sinkt, macht das häufig der Batterie zu schaffen“, sagt Christian Schäfer, Leiter der Abteilung „Mobilität und Technik“ beim ADAC Württemberg. „Ein voller Akku ist aber vor allem beim Starten des Autos wichtig. Sonst springt der Wagen nicht an und die elektronischen Systeme arbeiten nicht mehr korrekt.“ Die Autobatterie ist tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Pannenursache. Hier die wichtigsten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert:

  • Rechtzeitiger Wintercheck der Batterie in der Werkstatt.
  • Batterie vor Kälte schützen.
  • Kurzstreckenfahrten, so weit möglich, vermeiden.
  • Licht, Scheibenwischer, Gebläse, Heckscheiben-Heizung, Sitzheizung – da kommt die Lichtmaschine mit Nachladen nicht mehr hinterher und die Batterie wird stark belastet.

Nicht dringend benötigte elektrische Verbraucher sollten deswegen schnellstmöglich abgeschaltet werden.

Wenn die Batterie trotz allem schwächelt und gar den Dienst quittiert, kann man mit einem Ladegerät zu alter Frische zu verhelfen. Vorausgesetzt, sie ist nicht altersschwach, was bereits nach vier oder fünf Jahren der Fall sein kann. Dann hilft nur ein neuer Akku.

„Wenn das Thermometer in den Keller sinkt, macht das häufig der Batterie zu schaffen“, sagt Christian Schäfer, Leiter der Abteilung „Mobilität und Technik“ beim ADAC Württemberg.

„Wenn das Thermometer in den Keller sinkt, macht das häufig der Batterie zu schaffen“, sagt Christian Schäfer, Leiter der Abteilung „Mobilität und Technik“ beim ADAC Württemberg.

Was Sie beim Laden beachten sollten:

  1. Akku vom Stromkreis des Autos trennen. Zuerst Minuspol (schwarz), dann Pluspol abklemmen.
  2. Ausgeschaltetes Ladegerät an die beiden Pole anklemmen. Zuerst plus, dann minus. Ladegerät erst jetzt einschalten.
  3. Auf ausreichende Belüftung achten.
  4. Zündung und Motor müssen während des Ladevorgangs unbedingt aus bleiben.
  5. Das Aufladen mit einer geringen Kapazität beginnen und langsam erhöhen.

Das Ladegerät sollte über eine Delta-Peak-Abschaltung verfügen, die bei ausreichender Ladung automatisch abschaltet. So kann problemlos über Nacht aufgeladen werden.