250, 260, 270 Sachen, Bäume und Häuser fliegen vorbei. Am Heck klebt ein gelber Wagen, der sich nicht abschütteln lässt. Schikane, links, rechts, nur nicht verbremsen. Ein heißes Rennen, die finalen Meter sind hart umkämpft. Dann endlich: Zielgerade, Flagge, gewonnen. Laurents Hörr steht auf, geht zum Tisch und trinkt  einen Schluck Wasser. Was da im Wohnzimmer des 22-jährigen Motorsportlers steht, ist ein Simulator mit Rennsitz, Profi-Lenkrad und drei großen Bildschirmen. Damit kann sich Laurents von seinem Heimatort Gerlingen direkt nach Le Mans oder nach Spa beamen. Die Strecken sind ihm so vertraut wie die Panoramastraße hinauf zur Schillerhöhe direkt vor seiner Haustüre.

Laurents Hörr ist Profi, zählt als Förderpilot im Nachwuchskader des ADAC Württemberg zu den talentiertesten Motorsportlern der Region und hat dieses Jahr bewiesen, was in ihm steckt: Ende Oktober holte er sich den Sieg im Le Mans Cup, einer speziellen Serie, in der sich je ein Rennfahrer und ein Amateur ein Auto teilen. Wenn man so will, ist der Cup eine von mehreren Vorstufen zu den berühmten 24 Stunden von Le Mans, Laurents großem Traum. Eines Tages möchte er das legendäre Rennen gewinnen. „Das ist mein großes Ziel und es ist auch realistisch.“

Das komplette Porträt von Laurents Hörr lesen Sie in unserem Printmagazin „DeinsMeinsUnsers“. Für die Titelgeschichte haben wir den Nachwuchsrennfahrer zu Hause in Gerlingen besucht und beim Simulator-Training über die Schulter gesehen. Der 22-jährige hat 2019 den Le Mans Cup gewonnen, eine Vorstufe zu den 24 Stunden von Le Mans. Im aktuellen Magazin erzählt er, warum er mit „Popometer“ fährt und wie er ein eigenes Kart-Team führt. Es ist kostenfrei in allen ADAC Geschäftsstellen & Reisebüros in Württemberg erhältlich.

Am Fahrsimulator holt sich Laurents Hörr die Rennstrecken nach Gerlingen.